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LogengebäudeZur Geschichte des Lindenhofes
Der Lindenhof ist ein geschichtsträchtiger Boden. Die Römer hatten hier ein Kastell mit Zollstation. Im Mittelalter war der Lindenhof eine mittelalterliche Königspfalz. Diese Kulturen haben ihre Spuren hinterlassen. Die Grundmauern des römischen Kastells sind auf Anfrage hin zu besichtigen. Die Loge Modestia cum Libertate war zuerst im Hotel «Schwert», dann im Haus «Zum Wilden Mann» am Rennweg zu Hause. 1850 eröffnete der Hausbesitzer, der auch Mitglied der Loge war, dass er mit seiner Familie nach Amerika auswandere und das Haus verkauft habe. Zwei Jahre hatte die Modestia Frist, um ein neues Zuhause zu finden. Nach dem Sommerjohannisfest 1851 besahen sich einige Brüder das der Familie Gessner gehörige Haus «Zum Paradies» auf dem Lindenhof. Die Brüder Con rad Meyer-Hofmeister, Leonhard von Muralt, Kaspar Freudweiler, Conrad Ziegler, Gustav Albert Wegmann und Heinrich von Orelli kauften das Haus für 15000 Gulden und dazu vom Stadtrat 544 Quadratfuss Land zu einem Franken pro Quadratfuss zur Abrundung und boten es am 8. November 1851 der Loge zu diesem Preis an. Die Offerte wurde freudig angenommen und gleich eine Baukommission bestellt. Am 22. Mai 1852 akzeptierte die Loge das vom Architekten Gustav Albert Wegmann ausgearbeitete Bauprojekt. Am 7. Juni begannen der Abbruch des alten Gebäu des und die Ausgrabungen. Dabei fand man römische Münzen aus der Zeit Valentinians, römische Ziegel und ein Brustbild einer Bronzesku ferner Ofenkacheln und einen Teil eines Grabsteines aus dem Mittelalter. Alle diese Funde wurden der Antiquarischen Gesellschaft übergeben (heute im Landesmuseum Zürich) Am Sommer-Johannisfest 1852 gingen die Brüder mit der Rose geschmückt auf den Bauplatz zur feierlichen Grundsteinlegung. in den Grundstein des Tempelgebäudes wurde eine Denkschrift versenkt, Nachdem noch in geschlossener Kette der Neubau dem Segen des Allmächtigen Baumeisters aller Welten empfohlen worden war, begab sich der Zug ins Logenlokal «Zum Wilden Mann» zurück Am 29. April 1854 wurde der Bau von Bruder Albert Wegmann unter bester Verdankung abgenommen und am 30. April 1854 in einer gut besuchten Festloge eingeweiht. Grössere Umbauten mit der Erstellung eines neuen kleineren Tempels fanden anfangs der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts statt. Der Tempel erstrahlt in neuem GlanzWährend gut einem halben Jahr war der grosse Tempel auf dem Lindenhof in Zürich für alle Logenarbeiten geschlossen. Die Loge Modestia cum Libertate hatte sich entschlossen, den grossen Tempel einer gründlichen Renovation und Auffrischung zu unterziehen. Nach einigen Umbauten und Renovationen leuchtet heute der grosse Tempel in neuem Glanz und in einem wunderbaren Licht. Der Sternenhimmel im grossen Tempel strahlt wieder wie früher. Sogar ein Astronom hat ihn begutachtet und die Konstellation der Sterne überprüft. Sie stimmen mit der Wirklichkeit überein.
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